2 / 2020

Abbruch der Spielsaison und Trainingsunterbrechung

Am 4. März erfuhren wir, dass zwei unserer Spieler in Quarantaine geschickt worden waren und am nächsten Tag eines der Mädchen. Die betreffende Mädchenmannschaft hätte am darauf folgenden Wochenende ihre ersten Ligaspiele absolvieren sollen. Obwohl in den Schulen noch normaler Unterricht und Sportbetrieb herrschte, entschlossen wir uns, unsere Bedenken der Bezirksjugendleiterin mitzuteilen und die Teilnahme unsere Mädels am Spieltag abzusagen. Wir trafen dabei auf viel Verständnis. Der eigentlich fällige Strafbescheid wurde uns erlassen.
Am 12. März wurden dann beide Gymnasien geschlossen. Da viele unserer Jugendlichen diese Schulen besuchen, haben wir umgehend den Trainingsbetrieb der Jugend eingestellt, in der Hoffnung, nach den Osterferien wieder starten zu können, was ja dann ja leider nicht möglich war.
Bereits einen Tag darauf hat der Württembergische Volleyballverband das vorzeitige Ende der Spielsaison beschlossen.
In der folgenden Woche haben wir dann auch das Training der Hobbygruppen gestoppt.

Nach den Osterferien kamen nach und nach Lockerungen. Da Volleyball aber als Mannschaftssportart mit Kontakt eingestuft wurde, war ein frühzeitiger Start nicht möglich. Erst kurz vor Pfingsten hätten wir in Kleingruppen und im Freien wieder trainieren dürfen. Nach einigem Suchen fanden wir ein passendes großes Sportgelände und entwarfen ein Hygienekonzept. Allerdings stellte sich dann heraus, dass der Platz nicht an Vereine vergeben werden darf.
Nach und nach normalisierte sich der Betrieb an den Schulen wieder etwas. Damit ergab sich, die Möglichkeit, nach dem die Zuständigkeiten geklärt werden konnten, mit einem Trainings- und Hygienekonzept wieder auf dem Beachplatz beim VHG zu trainieren. Momentan führen wir dort nur ein eingeschränktes Training durch, um die Abstands-, Hygiene- und Dokumentationsvorschriften einhalten zu können.
Seit ein paar Tagen ist offiziell das Training in den Hallen wieder erlaubt. Das kann aber nur unter Auflagen erfolgen. Da liegt noch viel organisatorische Arbeit vor uns, bevor wir hoffentlich im Herbst dort wieder mit allen Gruppen trainieren können.